Die Schlittschuhlaufende Kuh

Die Schlittschuhlaufende Kuh - DesignBlog

Schönheitswahn

Ich hätte sie ja nun fast nicht mehr erkannt, die liebe Verona. Ich denke, sie wird uns erklären, dass das komplett veränderte Gesicht einzig mit gesunder Ernährung hinzubekommen sei. Sagen ja immer die, die nicht zugeben wollen, dass sie sich nicht damit abfinden können, dass Falten und graue Haare nun einmal dazu gehören. Dass das einen Menschen ausmacht. Gott sei Dank hat Gott bei seiner Schöpfung der Berufe auch an den Schönheitschirurgen gedacht. Also jenen, der ohne Skrupel zum Skalpell greift und die neue Schönheit erschafft, die so weltfremd ausschaut und dennoch tausende fasziniert.

Ich finde es erstaunlich, wie Ärzte die Gesundheit ihrer Patienten aufs Spiel setzen. Ob nun irgendwelcher ehemaligen Gattin des Bordell-Königs die Brüste so aufzupumpen, dass man sich fragt, wo die Grenze ist. Dass selbe Person sich Rippen entfernen lässt, ein Arzt das macht, einfach so, bekommt ja gutes Geld, ich fasse es nicht.

Und dann schau ich wieder auf Verona und denk mir „naja, bei der ist schon immer alles anders gelaufen!“ Damit meine ich nicht einmal die Blitzehe und gleich Scheidung vom selbsternannten Pop-Titanen. Es gibt eben die Eheleute, wo eine Insolvenz abläuft und der Ehegatte steinreich im Hintergrund steht und man auch gleich mal noch überall übern roten Teppich flanieren kann.

Nun gut, ich schau Verona an und frage mich dann wieder, wie man sich das freiwillig antun kann. Ich akzeptiere die Chirurgen, die Operationen an Menschen durchführen, die es nötig haben, denen man ein Leben damit schenkt oder wie bei mir, eine Nase, durch die man wenigstens ansatzweise Luft bekommt.

Vielleicht bin ich einfach dumm, weil ich nicht der Meinung bin, dass ich keine grauen Haare haben darf, dass die Falten, die auf Leben hindeuten, da nicht ins Gesicht passen. Ich laufe nicht mit der Masse und hau mich auch immer weg, wenn die ganze Werbung kommt. Schöner, schneller und vor allen Dingen, so viel Schminke, dass man das Gesicht nicht mehr erkennt.

Jeder Tag ist Karneval. Ist doch so. Ungeschminkt auf die Straße? Für viele doch unmöglich.

Tja, und dann sehe ich wieder Verona und frag mich, ob Franjo das auch so toll findet. Wenn ja, dann in Ordnung. Wie gesagt, ich hätte die Frau fast nicht erkannt. Und wenn dann noch geschrieben wird, dass man ihr das Alter nicht ansieht, haut es mich vorm Bildschirm um.

Hurra, die Kuh läuft Schlittschuh.

Josi 28.02.2019, 01.54| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Meinungsfreiheit!

Gedankensalat

Wäre man berühmt und auch ausreichend reich, man müsste sich keine Gedanken darüber machen, ob man ordentlich behandelt wird, wenn man denn erkrankt ist.

Wenn ich heute lese, wie bei der Oscar Verleihung auf eine Person geschaut wurde, die an MS erkrankt ist. Daran stirbt man nicht und es interessiert die Welt auch nicht, wenn etliche Menschen darunter oder daran leiden. Ich habe schon bei Lady Gaga gedacht, dass es für alle an Fibro erkrankten nicht leichter wird. Irgendwann wird die Krankheit als „Gaga Krankheit“ in die Bücher eingehen. Liegt wohl auch daran, dass eben sehr viele Gründe der Fibro an seelischen Problemen festzumachen sind. Dagegen wehren sich viele Kranke und wettern gegen die Feststellung. Fakt ist aber nun einmal, dass oftmals eine seelische Schädigung vorliegt. Viele haben es verdrängt und irgendwann kommen sie drauf.

Auf jeden Fall war mein Erstaunen wieder einmal groß. Ich lese nicht mehr so viel an Nachrichten, weil es mich aufregt und das soll ich nicht.

Da stehen kleine Menschen und fragen sich, warum dieses Interesse an Krankheiten nur dann vorhanden, wenn die Person berühmt oder die Krankheit gerade mal IN ist.

Sobald sich mal wieder ein Star umgebracht hat, kommt kurz das Thema Depressionen auf und dann verschwindet es auch schnell wieder. Passt nicht in unsere schöne bunte Welt. Da sind reiche Menschen, denen es an nichts fehlt und dann fehlt doch was. Was wollte man nicht alles anders machen, wie damals Robert Enke sich vor einen Zug geworfen hatte. Und heute? Ich habe ja selber diese scheinheilige Art und Weise der Krankenkasse erfahren, die „besorgt“ anrief, wie bei mir zum ersten Mal das Wort Depressionen auftauchte. Die riefen aber nur an um mitzuteilen, dass sie nicht glauben, dass mein Hausarzt in der Lage wäre so eine Diagnose zu stellen. Gut, dass Hausarzt und Psychiater bei mir zusammen arbeiten. Da staunte die Krankenkasse dann nicht schlecht und nun lassen die mich in Ruhe. Ich knabbere nicht nur an der Kindheit und Jugend. Ich muss verstehen lernen, was da mit mir passiert ist und das ich Schwerbehindert bin. Etwas, was ich nicht in den Kopf bekomme. Vom dynamischen Menschen zu einem Krüppel, wo auch heute wieder eine Botschaft vom Arzt kam, die nicht erfreulich. Wieder ein Schlag in die Magengrube und ich muss da durch, mit mir kämpfen.

Bisher hat mich die Krankenkasse nicht zum medizinischen Dienst geschickt. Wäre auch doof, denn seit 2015 taucht immer und immer wieder die Sache mit der Depression in den Berichten auf. Selbst mein Anwalt, der mich ja nur so nebenher kennt, meinte damals, dass ich ein „unnormales“ Verhalten an den Tag lege. War mir nie aufgefallen, dass ich immer in der dritten Person von mir rede. Selbst mein Hausarzt hat meinen Mann drauf angesprochen, wieso ich so wäre. Naja, der Grizzly konnte nur sagen, dass es meine Art ist, mit der Sache umzugehen, zu analysieren.

Nun gut, wäre ich reich und berühmt, ich bekäme eine tolle Behandlung, müsste nicht endlos warten, würde nicht von Ärzten verarscht.

Aber, da ich kein Millionen Euro Fußballer oder anderer Sportler bin, auch politisch nicht aktiv bin, muss ich mich in Geduld üben.

So war es dann auch heute, wo man mir sagte, dass wenn das mit der nächsten Krankengymnastik nicht klappen würde, meine linke Schulter steif bliebe. Man könnte dann schon noch operieren (was ich nicht machen lassen würde) aber es wäre ein weiter Weg. Klaro, wie schon gehabt, meine Krankheit, der geweckte Löwe, kämpft gegen mich. Jedes Mal, wenn ich denke, dass ich einen Schritt vorwärts gehen kann, tritt er mir in den Arsch.

Der Augenarzt heute meinte auch, dass in drei Monaten die Kontrolle des beidseitigen Glaukoms und auch die Sache mit dem „blinden Punkt“ auf dem rechten Auge kontrolliert werden muss.

Für den Gutachter nächste Woche, hat der Augenarzt schon was geschrieben. Kann ich mitnehmen, denn ich sitze mit meiner Nase fast am direkt am Bildschirm, trotz Brille.

Ja, und ich mache meine Witze, denn Sally eignet sich wirklich nicht als Blindenhund. So oft, wie sie irgendwo gegen prallt, wir wären ein Dreamteam.

Nun gut, morgen werde ich wieder zum Hausarzt müssen und dann sitze ich da und werde wieder in mich gekehrt sein und mich fragen, was das eigentlich alles soll, wenn man Ende das Ende sowieso schon feststeht.

Wofür kämpft man?

Ich habe alle möglichen Medis hier im Haus und könnte mich ins Nexus ballern. Würde mein Arzt mir nicht vertrauen, ich hätte dem Kram nicht hier.

Und dann steht der Prominente da und wird bemitleidet. Ich will kein Mitleid, einfach nur mein Leben zurück.

Liest sich wirr hier? Ja, so ist das, wenn Gedanken querschießen, wenn man bis in die letzte Haarspitze mit Schmerzmitteln zugedröhnt ist. Das kann nicht der Sinn sein.

Und dann kloppt sich die Pharma- Industrie darum, dass man Cannabis nicht zulässt. Wäre ja so ungesund das Zeug. Himmel, Arsch und Wolkenbruch. Heuchler!

So, habe fertig und die Kuh läuft Schlittschuh!

Josi 26.02.2019, 00.02| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Seelenschmerz rauslassen

Schlaflos in Blomberg

Es ist ja nicht so, dass ich erst seit kurzem die Nacht nicht wirklich zum Schlafen nutzen kann. Da ich sehr viel Zeit habe und auch meine Vergangenheit aufarbeiten soll, weiß ich, dass ich spätestens seit dem Kinderheim so meine Probleme habe.

Ich war in einem Heim, welches von Nonnen geführt wurde und die waren weitaus weniger christlich im Umgang mit uns Kindern, wie man sich das eigentlich vorstellt. Wobei, heute weiß man schon, was gerade da bei denen passiert, die Nächstenliebe predigen und es dann anders ausleben.

Meine Schlaflosigkeit ermüdete auch nicht, wie ich in die neue Familie kam. Das lag daran, dass ich eine sehr schlagkräftige „Mutter“ bekommen hatte, die sich nachts ins Zimmer schlich und auf mich einschlug. Einmal auch, da hat sie mir das Kopfkissen weggezogen und es mir auf das Gesicht gedrückt. Dabei saß sie auf mir drauf. Natürlich habe ich mich gewehrt und um mich geschlagen. Ich weiß heute, was die Frau bezwecken wollte. Die Szenen sind im Kopf, sie verschwinden nicht. Wie auch?

Ich war bis zu meiner Hochzeit 1988 im Grunde immer darauf gefasst, dass wieder was mit mir passieren könnte. Auch wenn mein damaliger Freund (seit 30 Jahren mein Mann) sich damals mit den Worten „pack sie noch einmal an und ich bring dich um!“, an die werte Frau Mutter gewendet hatte, es hielt die Frau nicht davon ab, mich zu verletzen.

Dann von 1988 bis 1990 habe ich nachts ein wenig Ruhe bekommen, habe aber auch die Ruhe genossen, dass ich mal keine Angst um mein Leben haben musste.

Und dann starb vor meinen Augen der Schwiegervater und ich muss gestehen, dass mich die Augen seither verfolgen. Dieses flehen im Blick und ich im Raum, der ich nicht wusste, was da geschah und dann einen Ehemann dabei, der seinen Vater zu reanimieren versuchte. An dem Tag 1990 verlor ich einen sehr guten Freund und wieder die Ruhe in der Nacht, denn meine Schwiegermutter verstand ebenso wenig was geschehen war und wurde sehr krank.

Bis in das Jahr 2000 habe ich die Frau dann gepflegt und ich habe es gerne getan, weil sie mir eine Freundin gewesen war. Niemand, der mir jemals weh getan hatte.

1990 streikte dann aber auch zum ersten Mal mein Körper. Auf einmal konnte ich meinen linken Arm nicht mehr bewegen und niemand wusste was los war.

Dann Verdacht auf Morbus Crohn und dabei war es dann nur mein Blinddarm.

Es ging Schlag auf Schlag und 1993 bekam ich dann eine neue Nase, weil die alte durch einen Faustschlag meiner „Mutter“ damals kaputt gegangen war. Soll heißen, wenn ich in den Spiegel schaue, dann sehe ich täglich, was mit mir gemacht wurde. Auch die lange Narbe am Kinn/Kiefer.

Nachdem die Schwiegermutter verstorben war, dachte ich, es würde Ruhe ins Leben kommen, aber Pustekuchen. Mein Körper fing da schon an, die Verletzungen aus der Kindheit herauszuschreien. Nicht, dass ich nichts hatte. Es waren alte Verletzungen, die sich meldeten. Ich muss nicht beschreiben, was alles mit mir gemacht worden war, aber auch heute 2019 werden alte Wunden entdeckt.

1996 gipfelte es erst einmal darin, dass man dachte, ich hätte einen Gehirntumor. Untersuchung und naja, der Arzt meinte dann Gott sei Dank, kein Tumor aber dass da ein alter Schädelbruch zu erkennen sei. Ja, ich weiß noch, wie ich kotzend im Zimmer gestanden habe. Aber, es hat damals niemanden interessiert. Jugendämter und auch Lehrer waren auch damals schon talentiert im wegschauen.

Ich hatte mir gewünscht, dass ich mit dem Umzug auf die Insel Langeoog die Dämonen der Vergangenheit vergessen könnte. Wenn da nicht der Unfall passiert und eine Kettenreaktion ausgelöst worden wäre, wer weiß, ob ich heute die Nacht nutzen könnte.

So treibt mich der Trigeminus zum Wahnsinn und ich habe immer noch den Satz des Arztes im Ohr, der da was vom geweckten schlafenden Löwen erzählt hat.

Jetzt darf ich mir Gedanken machen, ob meine „Mutter“ mit ihren unzähligen Schlägen auf meinen Kopf, mich dann doch noch besiegt hat. Das wollte sie damals, ich war stark geblieben, habe auch nie laut geweint. Eben auch nicht mehr gelacht.

Klaro, mein Kopf, meine Seele, hat eine Macke abbekommen. Aber, leider sind die Verletzungen von damals auch zu sehen. So auch letztens beim Röntgen des linken Fußes. Alte Verletzung von 1982, wo natürlich auch nie ein Arzt schauen durfte. Man stelle sich vor, der hätte die anderen Narben entdeckt.

Ich weiß noch, wie sich meine „Mutter“ aufgeregt hat, wie ich 1988 meine erste Nasen OP machen lassen musste. Stirnhöhlen voller Eiter und es konnte nicht ablaufen, weil Nase eben im Arsch. Sie wusste schon, warum das so war. Leider musste dann eben 1990 doch noch eine neue Nase her. Ich trage kleidsam einen Rippenknorpel im Gesicht. Und jetzt fällt das olle Teil schon wieder zusammen und verbiegt sich. Danke „Mutter“.

Schlaflos in Blomberg und ja, ich arbeite mit einem Psychologen an der Sache und es ist mir nicht peinlich. Ich war ein Kind, welches leider nicht das Glück hatte, eine Kindheit zu haben, die ohne schweren Verletzungen ausging.

Ich denke oft an meine Klassenkameradin, die eben auch ein solches Elternhaus hatte und zudem in der Schule noch gemobbt wurde und sich dann im Wäldchen im Steinrat erhängte. Ich höre immer noch Nicoles Onkel am Grab schreien „Kind, warum,warum hast du nichts gesagt?“

Tja, und bei all dem, wen wundert es, dass mich die Schmerzen, egal an welcher Stelle, nicht schlafen lassen?

Josi 23.02.2019, 05.45| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Seelenschmerz rauslassen

Wir üben noch

Josi 20.02.2019, 00.37| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ich darf mal herzhaft lachen

CMD und so weiter

Ich habe Zeit, denn ich bin wach. Besser gesagt, ich habe bis jetzt mal wieder nicht schlafen können. Das liegt zum einen daran, dass CMD habe, was bei mir „lustig“ ist. Auf der linken Seite des Gesichtes ist alles taub. Die rechte Seite spinnt rum und sagt mir, dass was mit dem Kiefer nicht stimmt. Allerdings kann ich jetzt mal eben nicht die blöde Schiene tragen, denn das schmerzt extrem.

Linke Seite die Taubheit, habe ich seitdem der Haken die Stirn getroffen hat. Und natürlich hat damals jeder Gutachter der BGHW das nicht glauben wollen. Nun, vielleicht hätte ich damals schon lauter werden sollen. Es hat ja nichts mit dem Glauben zu tun, mehr so mit Fakten. Fakt ist auch, dass sich kaum ein Neurologe wirklich mit der Trigeminus Sache auskennt. Die kennen sich auch mit anderen Dingen nicht aus.

Ich war 2015 bei einem gewissen Herrn Dwenger in Oldenburg, der ein Gutachten für die BGHW erstellen sollte. Immer gut, wenn man erst einmal den Idiotentest machen muss. Gut ist dann auch, wenn der Arzt nicht zuhört und du schon weißt, dass der einen Auftrag hat. Der lautet „egal, wie auch immer, es darf nicht sein!“ So geht der Gutachter dann auch vor. Im Falle des Herrn aus Oldenburg, liest sich der Bericht schon heftig.

Der hat mir damals die Stimmgabel auf den Kopf gehalten und gemeint:“ sie hören den Ton auf beiden Seiten!“

Wie ich dem sagte, dass dem nicht der Fall sei, guckte er blöd und dann schrieb er im Bericht ,dass das anatomisch unmöglich sei. Das anatomisch unmögliche trägt nun seit zwei Monaten ein Hörgerät, weil ein Defekt am linken Ohr vorhanden ist. Anatomisch gut möglich, nennt sich Otosklerose und bei mir kann das nicht operiert werden, da ich wegen der Trigeminus- und Epilepsie Sache nicht örtlich betäubt werden kann. In Vollnarkose geht die OP nicht, denn die Ärzte wollen ja wissen, ob man überhaupt noch was hört. Nun gut, der Gutachter aus Oldenburg verfasste dann auch zwei Berichte. Einen Kurzbericht an die BGHW in dem stand, dass die Trigeminusnerv Sache geschert sei. Dass ich den Kurzbericht überhaupt zu Händen bekam, habe ich meinem Arzt auf der Insel zu verdanken. Der legte mir dann auch den ausführlichen vor und fragte mich, was das im Klartext heißen würde, was Herr Dwenger da verfasst hat. Ganz klar, dass ich ganz mächtig einen an der Waffel habe und mir alles nur einbilde. Egal, ob nun Glaukom (ist beidseitg bestätigt) und auch die Krampfanfälle (ist ebenfalls bewiesen und deswegen gelte ich als Schwerbehindert).

Die BGHW hat sich gefreut, mussten nichts zahlen und ich schaute doof aus der Wäsche.

Fakt ist, die posttraumatische Trigeminusneuropathie ist gesichert und ich weiß, dass andere Menschen in Deutschland auch so ihre Mühe haben, dass Neurologen raffen, was los ist. Das ganze ist noch viel zu wenig erforscht und wir Patienten werden dann auch gerne als Versuchskanninchen für alle Sorten von Tabletten benutzt.

Was ich an Medis gegen die Schmerzen nehme, von denen mein Arzt auch sagte „der schlimmste sich vorzustellende Schmerz, da werfen sich Leute vor den Zug oder springen vom Hochhaus“? Ich habe mich mit meinem Hausarzt hier auf dem Festland drauf geeinigt, dass ich ein Opiat nehmen darf. Alles andere ist Blödsinn.

Achso, wie der Hausarzt das mit Zug und Hochhaus sagte, musste ich schon lachen, denn da wohnte ich noch auf der Insel. Da fährt die Bi(u)mmelbahn und ein Hochhaus steht da auch nicht.

Auf jeden Fall sitze ich nun hier, linke Seite taub, nur die Stelle wo der Haken rein ist, die schmerzt. Und jetzt rechte Seite durch CMD angegriffen.

Stellt man sich so vor: Linke Seite auch die Lippe taub. Rechte Seite hämmert das Kiefergelenk vor Schmerzen.

Nun ja, ist anatomisch eventuell auch nicht möglich.

Blöd ist eben nur, dass ich das alles schriftlich habe. Hat auch die Gutachterin in Hannover nicht drauf geschaut. Ach ja, die war ja auch im Auftrag der BGHW unterwegs.

Jetzt bin ich echt gespannt,wie das mit dem Gutachter wird, wo ich demnächst hin muss.


Ich darf nicht dran denken und muss versuchen ruhig zu bleiben.

Josi 19.02.2019, 04.00| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Paradox

Keiner hat die Absicht eine Mauer zu bauen!

Keiner? Doch, es gibt da einen, der sich damit dranhält. Sicherlich, es mögen Flüchtlinge aus Mexico in die Staaten kommen. Aber deswegen nun wieder einen Shut Down zu provozieren, nur damit auch die Demokraten, dem lieben Herrn Trump sein Spielzeug finanzieren, ich weiß nicht. Hat man bisher eventuell noch versucht den Trump zu verstehen, ist es damit nun vorbei.

Dann die nette Mitteilung, dass wenn nicht, dann bekommt Europa die IS Leutchen geschickt, die sich im Moment noch in den USA in Haft befinden.

Dann ist Russland ganz böse und so langsam bekommt man Angst, denn es schaut so aus, als solle es Krieg geben, weil es das einzige ist, was die Amerikaner (die Politik) richtig gut können. Sehen wir mal von Vietnam ab.

Und wow, Angela Merkel hat mal Ambach gegeben auf der Sicherheitskonferenz. Denke, jetzt haben alle ganz viel Angst.

Gute Nacht!

Josi 18.02.2019, 05.36| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Da wird doch nicht wahr sein?

2011 bis 2019

Es ist leichter eine Kuh das Schlittschuhlaufen beizubringen, wie Ärzte dazu bewegt zu bekommen, dem Patienten bittschön zuzuhören.


Im Jahr 2011 war ich in Cochem bei meiner Hausärztin und die meinte direkt, nachdem sie mich in Augenschein genommen hatte, dass ich mit Sicherheit an Morbus Bechterew erkrankt sei. Bei all dem was so vorlag und zu sehen war, schien das so. Bluttest gemacht und wie das eben auch bei Rheuma-Patienten vorkommt, die schwerst erkrankt sind, im Blut ist oftmals nichts zu erkennen. Ist eben so.

Ich wurde dann zum Orthopäden weitergereicht, der sollte sich mal meinen linken Fuß und die Achillessehne anschauen. Machte er und schickte mich dann zum MRT, damit geklärt werden kann, was da los sei.

Die Aufnahmen wurden gemacht und der Bericht natürlich an den Orthopäden in Cochem gereicht, wo ich dann natürlich wieder vorstellig wurde. Der schaute, der las und meinte dann locker zu mir, dass das nicht stimmen könne, was da geschrieben war, denn ich müsste vor Schmerzen laut schreien.

Hm, ich hatte dem werten Herrn direkt beim ersten Kontakt gesagt, dass ich seit 2003 als Schmerzpatient gelte und wir haben gelernt, wie man Schmerzen verteilt, damit umzugehen lernt. Ansonsten wäre man ja nur noch am schreien und kurz vorm Selbstmord.

Auf jeden Fall akzeptierte er nicht was als Diagnose mitgeteilt wurde. Ich habe dann die Praxis verlassen, bin zu meiner Hausärztin und teilte der mit, dass ich mit so einem Arsch wie dem nebenan nichts mehr zu tun haben wolle. Gleichzeitig teilte ich mit, dass ich dann eben mit „kann gar nicht sein“ weiterhin mein Leben gehen würde.

Also laufe ich seit dem Jahr mit einer verletzten Sehne, Ödem und Fersensporn der auf die Sehne drückt herum. Dass das nicht gerade angenehm war und ist, kann sich eventuell so mancher vorstellen.

Wie wir dann im selben Jahr (2011) nach Bad Breisig zogen, wollte mich dann einer an der Sehne operieren, der nächste wollte mit Spritzen arbeiten. OP wurde nicht gemacht und ich lernte wirklich die Schmerzen zu ignorieren oder damit umzugehen. Während des Gehens immer mal das Gefühl zu haben, dass die Sehne reißt, eine geile Sache.

Zeitgleich zeigte sich am rechten Fuß im Bereich Großzehengelenk eine Schwellung und der Schmerz an der Stelle addierte sich zu denen die ich eh schon hatte. Also seit 2003 ständig rechte Schulter im Arsch, dann linkes Bein bzw. Fuß und nun eben rechts der Mist dazu.

2012 wollten die mich dann schon operieren und ich dankte ab. 2017 musste es dann sein, da sich das Gelenk mehr oder weniger verabschiedet hatte.

Während ich also rechts operiert war, hatte ich so meine liebe Mühe mit mit links auf den Beinen zu halten. Jedes Mal das Gefühl, als würde der Fuß in der Mitte durchbrechen, das schlug durch bis zum Kleinhirn.

2018 dann die Szintigrafie, die anzeigte, dass mein gesamter Körper von aktivierter Arthrose durchzogen ist und der Hinweis „das sieht mir in dem Bereich aber sehr nach Morbus Bechterew aus“. Ach echt jetzt? Wollte der Depp in Cochem nicht hören, weil Patienten bei dem heulend auf dem Boden liegen müssen. Herzlichen Dank an den Arzt, der immer noch praktiziert. In Cochem geht das, ist keine Weltstadt.

Natürlich war ich danach bei einem Orthopäden in Wittmund und die neu angestellte Ärztin meinte, nachdem ich eben sagte „das Gefühl als würde der Fuß durchbrechen“ nur „tja, die Szintigrafie zeigt ja Arthrose, was erwarten sie? Für ihre Schulter, da könnte ich ihnen aber eine Behandlung verschreiben, da müssen sie auch nicht soviel zuzahlen!“ Ach, wie auf einem Basar?

Hätte die Dame doch mal geschaut und ein Röntgenbild gemacht, dann hätte man im letzten Jahr schon reagieren können.

So war es dann also, dass ich wirklich bei jedem Gang das Gefühl hatte, als würde mein linker Fuß in der Mitte durchbrechen.

Jetzt habe ich das am 14.02.2019 wieder bei meinem Hausarzt hier in Esens gesagt und der hörte zu, schickte mich zum Röntgen. Tja, und jetzt können wir mal überlegen, was wird, wenn wie rechts auch die Großzehenarthrose ihre Arbeit geleistet hat und dazu dann ein Knorpelschaden am Sprunggelenk zu sehen ist. Dazu noch eine degenerative Veränderung Fußgelenk und fertig ist die Suppe.

Und nein, ich springe immer noch nicht vor Schmerzen durch den Raum. Ich erkläre das immer ganz nüchtern den Ärzten und die schauen nur.

Gut, mein Hausarzt nun nicht, der kümmert sich.

Aber, hätte 2011 der Arzt reagiert, wäre das jetzt nicht so schlimm.


Erst ist man immer zu jung, dann kann etwas nicht sein, dann wird der Bericht nicht gelesen und dann ist es zu spät.

Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.


Und ganz lustig, wenn die Ärzte keinen Bock haben, dann schieben die das auf die Psychosomatische Schiene. Ist einfacher.

Nur, wenn Schäden vorzuweisen sind, sofern man sie dann endlich findet, beißt sich das mit „das bilden sie sich alles nur ein!“


Es graut mir davor, demnächst wieder auf Krücken gehen zu müssen, obwohl ich das eigentlich nicht kann. Arthrose ist überall und links noch Impigment der Schulter.


Und nu liebe Kuh, du darfst, viel Spaß.

Josi 16.02.2019, 03.56| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ist doch nicht möglich oder?

Ich schau der Kuh zu!

Was klebt da an ihren Händen Frau Roth?

Erinnern wir uns noch an die Zeit, wo die Bündnisgrünen sich gegen jede Art der Gewalt stellten? Wo es die Gruppe von Menschen war, die mit Demos für eine bessere Welt auf sich aufmerksam machten?

Nicht?

Ist auch schon lange her und spätestens seit 2001, ist es ja sowieso keine Friedenspartei mehr, denn unter Joschka Fischer musste alles anders laufen, weil er es so wollte und seine Gefolgsleute ihm „willenlos“ folgten und nur alles abnickten.

Es gab nach 9/11 die Abstimmung in Rostock, wo die Bündnisgrünen darüber entscheiden mussten, ob sie einem Krieg in Afghanistan zustimmen.

Ich war dabei und ich denke heute immer noch mit Schrecken an die Sitzung zurück. Da waren alle großen der Partei und erklärten, warum wir für einen Krieg stimmen müssten. Zu 90 % klebten die Jünger an den Lippen derer, die den Spruch „uneingeschränkte Solidarität“ gegenüber den USA unter die Delegierten brachten.
Ganz ehrlich, ich habe zu Zeiten von 9/11 immer mal wieder wegen politischer Arbeiten in Berlin sein müssen und habe erlebt, welche Panik verbreitet wurde. Nicht schön, wenn du an einer Botschaft vorbeilaufen musst und auf einmal voll bewaffnete Einheiten aus dem Wagen springen und irgendwas zu sein schien. Die Angst, dass mehr passieren würde oder jetzt ein jeder den Zorn der Taliban zu spüren bekäme, war allgegenwärtig. Ich bin mit Respekt an der Amerikanischen Botschaft vorbei, die damals noch nicht direkt am Brandenburger Tor war. Puh, Maschinengewehr im Anschlag und Blicke, da bin ich erstarrt.

Dann eben kam Rostock und ich hatte einen klaren Auftrag erteilt bekommen, denn mein Kreisverband wollte den Krieg in Afghanistan nicht. Alle? Nein, ein kleines Männlein, welches sich im Kreis immer als Friedensengel verkaufte, der klebte an Joschkas Lippen und wollte zustimmen.

Auf meine Frage, ob er sich denn mal mit den Gründen beschäftigt habe, weswegen es 9/11 überhaupt gegeben habe, konnte er nichts sagen.

Es kam immer nur, dass die Amerikaner uns nach dem 2. Weltkrieg ja hilfreich zur Seite gestanden hätten und man einen Freund nicht im Stich lassen könne. Ach, war das so?

Ich habe Stunde um Stunde das Thema durchgearbeitet, habe mir Informationen besorgt und so manche Nacht um die Ohren geschlagen, damit ich verstand, was und warum das am 11.09.2001 passiert war.

Wir Menschen lernen es nie, wir folgen immer dem, der am lautesten seine Meinung kundtut. Das war schon zu Zeiten von Adolf so. Gezwungen, den Scheiß mitzumachen hat keiner. Gebe irgendwem die Schuld an einer Misere und schon sind die Lemminge da.

So war das dann auch 2001 und ich war erschrocken zu sehen, wie die Führungskräfte der Bündnisgrünen sich auf den Krieg einschworen.

Ich stand dann da und sagte damals schon, dass das ein Fass ohne Boden würde, denn schon die Russen wären mit ihrer „Mission“ das Land zu befrieden (?) gescheitert und jetzt durch die fragwürdige Aktion mit den Twin Towers, würde das den Amerikanern und ihren Verbündeten auch nicht gelingen. Wenn man bedenkt, dass die Geheimdienste mehr wissen, alles wissen, dann darf man sich durchaus fragen, warum angeblich der Angriff auf die Türme unbekannt gewesen sein soll.

Finde einen Anlass und opfere Menschen und lasse dann dem Patriotismus freien Lauf. Untermale das ganze mit düsteren Visionen und schon steht eine Welt gegen ein Land, welches ja dem Grunde nach niemals eine Kriegserklärung an die USA ausgesprochen hat.

Wir sind dazu verdonnert dem Freund zu folgen, denn wir sind die, deren Opas und Omas dafür gesorgt haben, das wir für alle Zeiten verdammt sind. Wir sind ja auch das Land, in dem Atomwaffen lagern, obwohl das laut Atomwaffensperr-Vertrag eigentlich nicht erlaubt ist. Hat Übrigens der Generalsekretär Stoltenberg letztens vergessen, wie er rausposaunte, dass es in Europa keine Atomwaffen geben wird.

Wir bzw. die großen Volksparteien durften nicht gegen den Krieg stimmen, denn das wäre Verrat gewesen. Man sieht ja im Moment, was die Amerikaner (damit ist immer die Regierung gemeint) sich aufregen, dass es die Pipeline geben wird. Wie können wir Deutschen denn bitte mit den bösen Russen einen Vertrag machen? Eben! Der Franzose (auch hier die Regierung) zierte sich ja nur, weil er mit den Amerikanern zusammenarbeitet. Immer mal daran denken, wer die Sieger im Krieg waren und welche Länder daran beteiligt waren uns zu teilen.

Auf jeden Fall war auch Frau Roth voll Feuer und Flamme und appellierte dafür, dass es den Einsatz in Afghanistan geben müsse.

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2019 und nach 18 Jahren, was hat sich getan? Der Zorn gegen die westliche Welt ist gestiegen und darum auch die Attacken, Anschläge. Wenn sich einer fragt, warum es gerade Frankreich so oft trifft, der schaue, wie die mit den Amerikanern verbunden sind.

Wenn man Frau Roth fragen würde, wie sie das erklären will, dass sie Blut an ihren Händen hat und für den Tod von zig Tausenden verantwortlich ist, was würde sie sagen? Würde sie dann wie oft nun gesehen, einfach los zetern und die Nazi-Keule auspacken?

Wir haben da im Bundestag als Präsidenten und als Vize so manche sitzen, die Nachts eigentlich nicht mehr gut schlafen müssten.

Aus den Taliban ist der IS geworden und auch wenn man uns was anderes erklären will, wieder einmal haben die Amerikaner da interveniert. So ganz still und leise haben sie denen, die sich bereit erklärten, sich für den Kampf gegen die Achse des Bösen zur Verfügung zu stellen, Waffen und mehr verkauft, geschenkt. Es wiederholt sich eine Geschichte, die schon zu 9/11 führte, denn auch da war es so, dass die Amerikaner den Taliban etwas versprochen hatten und dieses Versprechen dann brachen.

Und heute?
Frau Roth wird sehen, dass es in Afghanistan kein bisschen besser geworden ist. Die hoch geschworene Demokratie, funktioniert eben nicht. Liegt eventuell daran, dass selbst in demokratischen Ländern die Demokratie mit Füßen getreten wird.

Und das Schlimmste ist, dass die Bundesregierung in ein Land, welches in Unruhe ist, dann Flüchtlinge zurück schickt. Also Menschen in den sicheren Tod fliegt. Dafür bleiben aber dann die bei uns, von denen bekannt ist, dass sie nur am Sozialsystem interessiert sind.

Wir erinnern uns den zweiten Irak Krieg? Mit Lügen etwas vom Zaun gebrochen, einen Diktator flott aufgehängt und dann gemeint, man könne in einem islamischen Land seinen Willen durchsetzen.

Überheblichkeit war schon immer der größte Feind der Menschheit.

Etliche Familien wurden zerstört und das widerlichste ist, dass die, die dem Staat gedient haben, dann am Boden liegen gelassen werden und um ihre Renten kämpfen müssen, während auch eine Frau Roth sich nun über eine jährlich steigende Diät freuen kann.

Ob ich einen Groll hege?

Natürlich, denn ich finde es unmöglich, wie diese Person sich darstellt. Überheblich, Arrogant und wenn sie dann mit den wenigen Argumenten nicht durchkommt, beschimpft sie jeden als Nazi.

Soweit sind wir schon, dass eine ehemalige Managerin einer mittelmäßigen Band sich in der Politik einmischen darf, obwohl sie keine Ahnung hat.

Wir sollten uns mal durch den Kopf gehen lassen, wer da im Bundestag sitzt. Also im Präsidium. Da ist auch einer, der mit Herrn Dr. Kohl zusammen eine Spendengeschichte vertuscht hat. Da sagt Frau Roth auch nichts. Aber jede andere Partei wird ins Visier genommen.

Es ist leichter einer Kuh das Schlittschuhlaufen beizubringen, wie einer Frau Roth klarzumachen, dass sie sich eigentlich bei den Familien der gefallenen und verletzten Soldaten entschuldigen sollte. Und es wird auch heute kaum mehr jemanden interessieren, was wirklich am 09/11 passierte. Wir werden ja schon wieder getrimmt zu glauben, dass nur der Russe der Böse sei.

Josi 11.02.2019, 23.56| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Meinungsfreiheit!

Geht doch oder ...

... oder nicht?
Dann schauen wir mal, wann wir hier den ersten extrem ernsten Text texten.

Josi 08.02.2019, 19.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Och Nö

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